Startet Amazon schon sehr bald einen neuen Musikstreaming-Dienst?

Amazon Prime MusicLaut einer Recode Meldung soll Amazon schon sehr bald einen eigenen Musikdienst Streaming Dienst starten, der sehr ähnlich wie Apple Music, Spotify und Co. funktionieren soll. Mit 10 Dollar Monatsgebühr soll man als Abonnentn Zugriff auf den kompletten Amazon Musik Katalog haben.

Zusätzlich soll es aber noch einen weiteren Tarif geben, der mit 5 Dollar angeblich nur die Hälfte kosten soll. Dieser Service soll auch Zugriff auf den gesamten Musik Katalog bieten, jedoch ausschließlich über die Amazon Echo Lautsprecher mit dem Alexa Sprachassistenten funktionieren.

Obwohl angeblich schon länger auch an einer deutschen Variante des Echo gearbeitet werden soll, das zumindest besagen so einige immer wiederkehrende Gerüchte, ist dieser Lautsprecher in Deutschland noch nicht erhältlich.

Niemand weiß, ob Echo überhaupt jemals in Deutschland erhältlich sein wird.

Schön wäre es natürlich, wenn Amazon uns überraschen würde und den Start dieses angeblichen neuen Musik Dienstes zum Anlass nehmen würde, um ihre Echo Lautsprecher auch hierzulande anzubieten. Aber: Nichts genaues weiß man nicht.

Amazon Music

Aber Moment mal, es gibt doch bereits einen Musik Streaming Dienst von Amazon, nämlich Amazon Music. Ja, das stimmt. Amazon Music ist jedoch derzeit nicht separat buchbar, sondern funktioniert ausschließlich mit einem regulären Amazon Prime Abo.

Außerdem ist dieser Musik Streaming Dienst doch sehr stark limitiert, und bietet einen Katalog von nur ungefähr 1 Millionen Songs. Im Gegensatz dazu gibt Spotify zum Beispiel an, mehr als 30 Millionen Titel im Programm zu haben. Für Musikenthusiasten ist Amazon Music bisher also eher nicht zu gebrauchen und wird deshalb auch nur als kostenloses Prime Anhängsel gesehen.

Unter diesen Voraussetzungen klingt es nur logisch, dass Amazon angeblich nun auch einen eigenen Spotify Konkurrenten ins Rennen schicken möchte. Denn über einen riesigen Musikkatalog verfügt Amazon ja ohnehin schon lange. Falls diese Gerüchte stimmen, wird es nun also nur noch darum gehen, die entsprechenden Rechte zu klären. Das ist im Musikgeschäft ja nicht immer so einfach, wie wir wissen.

Es könnte also sein, dass es bald 3 verschiedenen Musik-Streaming Dienste von Amazon geben wird. Sollten diese Gerüchte stimmen, dann wäre dieser neue Musik Dienst von Amazon nach Prime Video der zweite Dienst, den Amazon abseits vom Amazon Prime Bundle als eigenständigen Dienst anbieten würde.

Fragen und Spekulationen

Für Kunden aus Deutschland bleiben dann allerdings so einige Fragen offen. Wird es dieses Angebot auch in Deutschland geben? Wird es auch das 5 Dollar Angebot in Deutschland geben? Dann auch mit dem Amazon Echo im deutschen Store? Und falls ja, dann wann?

Allerdings muss ich sagen, dass die aktuellen Echo Geräte für mich nicht gerade so aussehen, als ob sie als vollwertige HiFi-Lautsprecher durchgehen würden. Fairerweise muss ich natürlich sagen, dass ich bisher noch nie einen Amazon Echo in den Händen halten konnte und entsprechend eigentlich auch nichts über deren Klang sagen kann.

Außerdem könnte es ja durchaus sein, dass im Zuge dieses angeblich neuen Musik Dienstes auch neue Echo Lautsprecher auf den Markt kommen.

Für mich persönlich wäre ein solcher Dienst ohnehin nur dann interessant, wenn er auch in die Sonos Systeme integriert werden würde. Denn wer zum Beispiel ein Paar Sonos Play:5 Speaker zu Hause stehen hat, der wird sicherlich nicht auf Amazon Echo als Lautsprecher zum Musikhören umsteigen wollen. In meiner bisherigen Wahrnehmung waren die Amazon Echo Geräte bisher mehr als Heimat für den Alexa Sprachassistenten ausgelegt, und weniger zum Hören von Musik.

Und dann gäbe es ja auch noch theoretisch die Möglichkeit, dass dieser 5 Dollar Tarif grundsätzlich auf Hardware zugeschnitten wäre, die den Alexa Sprachassistenten beherbergen. Das wäre dann ja auch ein Amazon Fire TV. Denn mit Fire OS Version 5 kam Alexa auch auf das Fire TV.

Aber genug spekuliert, wird werden sehen. Laut des oben erwähnten Recode Artikels, soll dieser neue Dienst mitsamt seiner beiden Optionen bereits im September starten, zumindest in den USA. Das zumindest würden Quellen aus der Industrie behaupten. Bald sind wir also schlauer.