Western Digital Elements Desktop externe Festplatte im Test

Western Digital Elements Desktop externe Festplatte
Meine Western Digital Elements Desktop externe Festplatte

Trotz immer größerer und günstigerer Cloud Speicher, ist die Zeit von externen Festplatten noch lange nicht vorbei. Ganz im Gegenteil. Persönliche Daten werden immer größer und vermehren sich täglich. Darüber hinaus sind Cloud-Speicher für viele Menschen keine Alternative. Denn auch wenn sie noch so praktisch sind, bleibt immer irgendwie ein ungutes Gefühl, wenn persönliche Daten in die Hände von großen Konzernen im Ausland gegeben werden.

Persönliche Daten auf Festplatten aller möglicher Geräte stellen für die meisten Menschen einen hohen Wert dar. Ganz gleich ob es sich dabei um Video-, Bilder- oder Musiksammlungen handelt, oder um Dokumente, in die viele, viele Arbeitsstunden geflossen sind. Privat oder geschäftlich – die eigenen Dateien sind wertvoll und wollen geschützt und gesichert werden.

Für solche Datensicherungen sind externe Festplatten ideal geeignet. Aber nicht nur dafür. Externe Festplatten werden auch sehr gerne dazu verwendet, um den begrenzten Speicherplatz auf dem Computer zu erweitern. Mit einem Handgriff stehen plötzlich mehrere Terabyte extra zur Verfügung, wie praktisch.

Denn nur weil der freie Festplattenplatz so langsam zur Neige geht, muss nicht sofort ein neuer Computer angeschafft werden. Gut und günstig wird der Speicherplatz einfach mit einer externen USB-Festplatte erweitert.

In meinem Fall jedoch, musste tatsächlich ein neuer Rechner her. Speicherplatz hatte ich zwar noch, aber die alte Möhre brachte einfach keine Leistung mehr.

Meine Ausgangslage

Nachdem mein alter PC doch so langsam in die Jahre gekommen war, habe ich mir vor einigen Monaten einen neuen Desktop PC gekauft. Das erste Mal habe ich es bei dieser Art Neuanschaffung übrigens gewagt, einen PC im Online Handel zu kaufen. Klar, Notebooks, Netbooks, Tablets und so weiter kaufe ich schon immer online, aber bei einem großen Desktop PC hatte ich bisher so meine Bedenken.

Da kann ja beim Transport so einige passieren und außerdem handelt es sich bei diesem Versand um ein ziemlich großes und schweres Paket. Und falls dann doch einmal etwas nicht so funktioniert wie gewünscht und ein Bauteil kaputt ist, dann ist es natürlich praktischer, wenn man den PC zum Händler um die Ecke bringen kann.

Denn bei meinem letzten PC von dem Offline Händler meines Vertrauens war genau das der Fall. Mir wurde ein Rechner nach meinen Wünschen zusammengebaut und zu Hause merkte ich, dass das Board ein leises hochfrequentes Pfeifen von sich gab.

Dieses Pfeifen hörte damals übrigens nicht jeder, aber ich bin bei solchen hochfrequenten Tönen immer sehr empfindlich und höre diese sofort. Also brachte in den PC wieder zum Händler, der auf Anhieb auch nichts hören konnte.

Nachdem er den Rechner aber bei sich behielt und und mal den ganzen Tag laufen lies, hörte er diesen hochfrequenten Ton auch. Wie sich herausstellte, wurde dieser Ton von einer defekten Spule auf dem Motherboard erzeugt, und der Händler tauschte mir das Board aus. Das Ganze ging dann schnell und unkompliziert über die Bühne.

Wäre das bei einem Rechner aus dem Online Handel passiert, wäre die ganze Abwicklung doch deutlich komplizierter gewesen. Alleine die Hin- und Rücksendung eines solch großen und schweren Geräts ist alles andere als lustig. Und dann besteht natürlich auch immer die Gefahr, dass beim Transport wieder etwas kaputt gehen kann.

Neuer PC – Neue externe Festplatte

Trotzdem wagte ich bei diesem Kauf einen Versuch und kaufte mir online einen Silent Gaming-PC von Kiebel.* Silent deshalb, da ich immer wenn ich mir elektronische Geräte wie PC oder auch externe Geräte wie Festplatten kaufe, darauf Wert lege, dass die Geräte möglichst leise arbeiten. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn ich beim Arbeiten am PC ständig von einer nervigen Geräuschkulisse umgeben bin.

Außerdem schaue ich auch gerne Serien und Filme an meinem Rechner und auch dabei soll es möglichst ruhig in der Umgebung zugehen.

Falls sich jemand übrigens für diesen Kiebel Rechner interessiert: Ich bin mit diesem Modell außerordentlich zufrieden. Der PC bietet mir mehr als ausreichend Leistung und ist darüber hinaus angenehm ruhig im Betrieb. Aber das nur am Rande.

Meine Anforderungen an eine externe Festplatte

FestplatteNatürlich hatte mein neuer Rechner zunächst einmal ausreichend freien Festplattenplatz. Aber ich musste natürlich die Daten von meinem alten Rechner übernehmen und da hatte sich im Laufe der Jahre doch so allerhand angesammelt. Wahrscheinlich brauche ich die Hälfte dieser Daten eigentlich gar nicht mehr, allerdings hatte ich ganz einfach überhaupt keine Lust, mir tagelang alle Ordner und Dateien anzuschauen und zu überlegen, ob ich die Daten noch benötige.

Speicherplatz ist heutzutage ja nicht mehr teuer und deshalb ist es für mich leichter, einfach alle Daten zu kopieren und mich nicht weiter damit zu beschäftigen. Falls ich sie dann irgendwann einmal benötige, dann habe ich sie noch, und falls nicht, dann ist es auch nicht weiter schlimm.

Ich brauchte diese neue externe Festplatte also in erster Linie dazu, um dort alte Archive auszulagern und weiterhin, um sie als Backupmedium für meine regelmäßigen Datensicherungen zu verwenden. Für meine Backups nutze ich übrigens die kostenlose Software Backup Sevice Home, mit der ich seit Jahren sehr zufrieden bin.

Natürlich hatte ich noch eine alte externe Festplatte, die an meinem alten Rechner hing. Diese Festplatte hatte auch eigentlich noch genügend freien Speicherplatz. Aber bei mir ist es eine alte Tradition, mit jedem neuen Computer auch direkt eine neue externe Festplatte zu kaufen.

Denn auch heutige moderne Festplatten sind immer noch empfindliche Teile, die nicht ewig halten. Das sollte man stets im Sinn haben, sofern einem die eigenen Daten wichtig sind. Und das sind sie mir.

Wichtig ist mir bei einer externen Festplatte, dass sie leise und zuverlässig ihren Dienst verrichtet. Am besten finde ich externe Festplatten dann, wenn ich sie gar nicht weiter bemerke.

Außerdem sollen sie natürlich genügend Speicherplatz bereitstellen und darüber hinaus über ein eigenes Netzteil verfügen. Ich persönlich möchte das Netzteil meines Computers auf Dauer nicht unnötig belasten und achte deshalb darauf, dass Geräte, die auf Dauer mit meinem Rechner verbunden sind, eigenständig mit Strom versorgt werden.

Das mag eine kleine Marotte sein, aber ich habe im Laufe meines Lebens schon den einen oder anderen Rechner gesehen, den es zerfetzt hat, nur weil man die USB-Anschlüsse als Stromquelle verwendet hat. Ganz besonders kritisch sehe ich es, wenn man die Akkus irgendwelcher externen Geräte über die USB-Anschlüsse eines Rechners auflädt.

Erst kürzlich verabschiedete sich der Rechner einer Bekannten aus genau diesem Grund, da sie die Akkus eines Spielzeug ihres Sohnes per USB über ihren Rechner aufgeladen hatte. Von so etwas nehme ich generell Abstand, auch wenn es noch so praktisch erscheint.

Weiterhin soll eine externe Festplatte für mich natürlich unkompliziert in der Handhabung, flexibel und natürlich zuverlässig sein.

Zusammengefasst sind meine Basis-Anforderungen an eine externe Festplatte also die folgenden:

  • Leise im Betrieb
  • Ausreichend Speicherplatz
  • Eigenes Netzteil
  • Unkompliziert in der Handhabung
  • Zuverlässig
  • Flexibel

Auf Basis dieser Anforderungen machte ich mich also auf die Suche nach einer neuen externen Festplatte. An einem meiner Rechner werkelte bereits seit Jahren sehr zuverlässig eine externe Festplatte von Western Digital.

Aus diesem Grund wollte ich keine Experimente eingehen und mir gerne wieder eine Festplatte dieses Hersteller kaufen. Bestimmt sind andere Hersteller nicht schlechter, aber mit dieser Marke habe ich ganz einfach bisher gute Erfahrungen gemacht. Warum also wechseln?

Hauptsächlich speichere ich im übrigen Dateien aus den folgenden Bereichen: Video, Musik, Bilder und Dokumente.

Vor vielen Jahren habe ich einmal alle meine CDs digitalisiert und auf meiner Festplatte abgelegt. Von diesen Musikdateien habe ich zwar stets eine Kopie bei Google Music, wo ich alle meine Songs und Alben hochgeladen habe, aber dennoch möchte ich diese Dateien auch immer noch auf meiner eigenen Festplatte liegen haben.

Weiterhin habe ich natürlich sehr viele Bilder in großen Auflösungen auf meiner Festplatte liegen. Diese Bilder-Sammelwut geht sehr weit zurück in eine Zeit, in der man mit Smartphones noch keine akzeptablen Fotos machen konnte und zum fotografieren eine Digitalkamera verwendet hat.

Den größten Speicherplatz nehmen jedoch meine Videos in Anspruch. Ich besitze einen Panasonic Camcorder, der seine Videos im MTS-Format speichert. Diese Videos sind natürlich alles andere als klein, aber dafür von sehr guter Qualität.

Für machen Zwecke – wie zum Beispiel zum Upload bei YouTube – konvertiere ich diese Videos im MTS-Format vorher in ein MP4 Format. Und Schwupps, schon wieder entsteht eine neue, große Datei auf meiner Festplatte.

Dazu verwende ich übrigens den kostenlosen und guten Open Source Video Transcoder Handbrake, den ich an dieser Stelle gerne empfehle. Aber das ist ein anderes Thema.

Western Digital Elements Desktop externe Festplatte

Nach einiger Recherche und eingehendem Studium so einiger Kundenrezensionen bei Amazon, entschied ich mich für die Western Digital Elements Desktop externe Festplatte* mit USB 3.0.

Die Western Digital Elements Desktop Festplatte gibt es in vier verschiedenen Größen, nämlich in 2, 3, 4 und 5 Terrabyte. Somit kann sich jeder beim Kauf seine benötigte Größe aussuchen.

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Unterschiedliche Kapazitäten beachten

Vor dem Kauf ist es sicherlich empfehlenswert, ein Auge auf die Preisstaffelung zu werfen. Die exakten Preise der Western Digital Elements Desktop Festplatte ändern sich natürlich immer mal wieder leicht, aber um diesen Punkt geht es mir gar nicht.

Vielmehr lohnt es sich zu beachten, dass der Aufpreis zum jeweils größeren Modell sehr moderat ausfällt und grob bei um die 20 Euro liegt. Entscheide ich mich also für die Western Digital Elements Desktop externe Festplatte mit 2 TB, könnte ich für nur ca. 20 Euro mehr bereits das Modell mit 3 Terabyte bekommen. Das sind immerhin ca. 1.000 Gigabyte mehr. Und das für nur ca. 20 Euro Aufpreis.

Ähnliches gilt natürlich für das 3 Terabyte Modell. Auch hier würde ich für einen moderaten Aufpreis von ca. 20 Euro weitere 1.000 Gigabyte hinzubekommen und hätte dann eine externe Festplatte mit sage und schreibe 4 Terabyte Speichervolumen.

Mit dem 5 TB Modell wäre dann bei dieser Serie das Ende der Fahnenstange erreicht.

Hier gilt es also tatsächlich noch einmal in sich zu gehen und grob zu überschlagen, ob vielleicht nicht doch das nächstgrößere Modell die bessere Wahl wäre. Denn hat man sich einmal für ein Modell entschieden, kann der Speicherplatz dieser externen Festplatte nicht mehr erweitert werden.

Schauen wir uns die Western Digital Elements Desktop Festplatte einmal etwas genauer an.

Design und Maße

Diese Festplatte kommt in einem recht interessanten Design daher. Meine letzte externe Festplatte war liegend in ihr Gehäuse eingebaut – das ist bei der Western Digital Elements Desktop Festplatte anders.

Denn hierbei handelt es sich um eine externe Festplatte im Design eines Buchs. Diese externe Festplatte ist also so konzipiert, dass sie für den Betrieb im Stehen vorgesehen ist. Das spart natürlich einiges an Platz in der Fläche, benötigt im Umkehrschluss aber einiges mehr an Höhe. Beide Formfaktoren haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile – hier muss jeder für sich entscheiden, welches Format individuell praktischer ist.

Die Produktabmessungen der Western Digital Elements Desktop Festplatte mit 3 TB Speicherplatz betragen 4,8 x 13,5 x 16,6 cm bei einem Gewicht von 912 Gramm. Damit hat diese externe Festplatte für mich sehr angenehme Maße und auch ein passendes Gewicht, wobei das Gewicht für mich persönlich keine Rolle spielt, da ich diese externe Festplatte ausschließlich für den Betrieb zu Hause vorgesehen habe und sie niemals irgendwohin transportieren muss.

Sucht man eine portable externe Festplatte, die man stets bei sich tragen möchte, dann sind selbstverständlich ganz andere Kriterien nötig. Aber das ist ein anderes Thema.

Das Gehäuse der Western Digital Elements Desktop Festplatte besteht aus schwarzem Kunststoff und hat oben, hinten und an der Unterseite reichlich Lüftungsschlitze, damit die Festplatte stets gut belüftet werden kann. Das ist deshalb wichtig, damit die Festplatte nicht zu heiß wird und Schaden nehmen kann. Denn in der Regel haben externe Festplatten keine Lüfter verbaut, weshalb ein ausreichender Luftstrom gewährleistet sein sollte.

An der Unterseite der externen Festplatte befinden sich außerdem noch vier sehr praktische Füße aus Gummi, die einen stabilen Stand gewährleisten und außerdem sehr rutschfest sind. Auch mögliche Vibrationen scheinen mir diese Gummifüße recht gut kompensieren zu können. Das gefällt mir persönlich sehr gut.

Auf der Vorderseite befindet sich noch ein mit bloßem Auge kaum sichtbares kleines Loch, das eine weiße LED beheimatet. Diese kleine LED zeigt verschiedene Zustände der Festplatte an. Zum Beispiel sieht man durch ein Blinken dieser LED, dass gerade ein Zugriff auf diese Platte stattfindet.

Insgesamt ist das Design der WD Elements Desktop Festplatte sehr stimmig gelungen. Durch die charakteristische Gestalt in Form eines Buches, erkennt man diese externe Festplatte sofort wieder.

Anschlüsse

Western Digital Elements Desktop externe Festplatte Rückseite
Western Digital Elements Desktop externe Festplatte Rückseite

Auf der Rückseite der Western Digital Elements Desktop Festplatte befinden sich alle notwendigen Anschlüsse. Da hätten wir zum einen den Anschluss für das Netzteil, den kombinierten USB 2.0 und USB 3.0 Anschluss, einen Kensington-Schloss Anschluss zur Diebstahlsicherung und einen Taster, zu dem ich später noch komme.

Schön finde ich, dass man an den Kensington-Lock Anschluss gedacht hat. Zu Hause wird man diesen Anschluss wahrscheinlich eher nicht benötigen, aber betreibt man diese externe Festplatte zum Beispiel in einem Büro oder an einem anderen Arbeitslatz, an dem viele Menschen verkehren, dann kann es sicher nicht schaden, seine Platte gegen Diebstahl zu sichern. Immerhin können sich auf einer solch großen externen Festplatte jede Menge wertvoller Daten befinden.

Kompatibilität

Meine WD Elements Desktop Festplatte wurde bereits NTFS-formatiert geliefert, so wie das bei solchen externen Festplatten üblich ist. Ist man ein Windows User mit einem einigermaßen aktuellen Betriebssystem, muss man sich also um nichts mehr kümmern und kann direkt mit dem Speichern von Daten beginnen.

Ansonsten steht es natürlich jedem frei, seine Festplatte so zu formatieren, wie gewünscht. FAT32 (je nach Größe) oder Mac OS Extended sollte kein Problem darstellen, habe ich aber selber nicht getestet.

Ansonsten ist zum Thema Kompatibilität noch anzumerken, dass die Festplatte sowohl mit USB 3.0 als auch mit USB 2.0 kompatibel ist. Somit ist die WD Elements also maximal flexibel und lässt sich nahezu an jedem Rechner betreiben.

Handhabung

Für mich soll eine externe Festplatte maximal anwenderfreundlich sein. Natürlich muss man dabei auch immer ein wenig unterscheiden, für welche Zwecke man die Platte benutzen möchte.

Eine externe Festplatte, die man häufig von A nach B transportiert und an verschiedene Rechner anschließt, wäre für mich zum Beispiel nicht anwenderfreundlich, wenn sie ein eigenes Netzteil benötigen würde. Auch zu schwer und zu groß sollte eine externe Festplatte für diese Zwecke natürlich nicht sein.

In diesem Fall aber sind diese Punkte für mich nicht wichtig, da ich die WD Elements Desktop Festplatte ausschließlich zum Betrieb an meinem Computer verwende. Also in erster Linie zur Datensicherung und als Archiv. Portabel muss diese Festplatte in meinem Fall also nicht sein.

Eine meiner anderen externen Festplatten, die auch über ein eigenes Netzteil verfügt, hat einen echten Ein- und Ausschalter in Form eines mechanischen Drehknopfes. Schalte ich sie mit einer Drehung des Knopf nach links aus, dann ist sie auch wirklich aus und wird erst dann wieder aktiv, wenn ich sie wieder manuell einschalte.

Das ist bei der Western Digital Elements Desktop Festplatte ein wenig anders. Diese Festplatte schaltet sich automatisch ein, sobald sie eine aktive USB-Verbindung hat. Starte ich also meinen Rechner, wird auch die Festplatte aktiv und ist bereit Daten zu lesen oder zu schreiben. Auch umgekehrt funktioniert das wunderbar. Fahre ich meinen Rechner herunter, fährt auch die externe Festplatte in einen Standby Modus. Das ist schon enorm praktisch.

Diese Funktionen bedingen natürlich, dass die Festplatte nie komplett vom Strom getrennt ist und immer ein wenig Strom verbraucht. Aber das ist ja heutzutage fast normal geworden.

Ist die Festplatte in Betrieb, hört man ein leises Rauschen aus den Lüftungsschlitzen des Gehäuses. Berührt man das Gehäuse, spürt man eine leichte Vibration des Gehäuses – klar, die Platte dreht sich ja auch.

Während auf die Festplatte zugegriffen wird, blinkt die kleine weiße LED an der Front des Gehäuses.

Lautstärke

Wie bereits erwähnt gibt die Festplatte während des Betriebs ein leises Rauschen von sich. Ich persönlich empfinde dieses Betriebsgeräusch als sehr leise. Steht die Festplatte neben meinem Rechner, der wiederum neben meinem Schreibtisch steht, so höre ich von der Platte gar nichts.

Würde man die Festplatte direkt neben sich stellen, weil man sie zum Beispiel an sein Notebook angeschlossen hat, das vor einem auf dem Tisch steht, würde man das leise Rauschen jedoch hören.

Allerdings hat die Festplatte ein relativ langes USB-Kabel im Lieferumfang, so dass man sie ein gutes Stück vom Rechner entfernt aufstellen kann. Das wirkt sich dann natürlich positiv auf die Lautstärke aus.

Die Festplatte ist also nicht gänzlich lautlos, allerdings habe ich schon deutlich lautere externe Festplatten in Verwendung gehabt.

Ein- Aus-Taster

SchalterAn der Rückseite der Western Digital Elements Desktop Festplatte findet man einen kleinen Ein-/ Aus-Taster. Dieser kleine Schalter sorgt jedoch für so einige Verwirrungen, da man selbst in der kleinen Anleitung keinen Hinweis auf diesen Schalter findet.

Nirgendwo wird also erklärt, welche Funktionen dieser Taster eigentlich hat. Das ist schon ein wenig enttäuschend. Ich finde schon, dass man als Kunde bei einem solchen Gerät eine korrekte und ausführliche Betriebsanleitung erwarten darf. So viele Funktionen sind bei dieser Western Digital Elements Desktop Festplatte ja nicht zu beschreiben. Eine ausführliche Anleitung wäre also schnell erstellt.

Taster auf der Rückseite der WD Elements Desktop Festplatte
Taster auf der Rückseite der WD Elements Desktop Festplatte

Und das es bei diesem Taster an der Rückseite des Gehäuses durchaus Aufklärungsbedarf gibt, sieht man sehr deutlich in den Amazon Kundenrezensionen. Dort wird dieser Taster nämlich recht häufig thematisiert und auch so einige Fragen beziehen sich auf diesen Taster und seine Funktionen.

Bei mir funktioniert der Taster der Western Digital Elements Desktop Festplatte wie folgt:

Wenn ich den Taster bei laufender Festplatte ca. 5 Sekunden gedrückt halte, dann schaltet sich die Platte ab. Selbstverständlich verschwindet dann auch das Laufwerk der Platte aus dem Explorer. Auf die Platte kann nicht mehr zugegriffen werden.

An dem Gehäuse merkt man, dass sich die Platte nicht mehr dreht. Es leuchtet auch keine LED mehr. Die Platte ist also aus.

Ziehe ich nun das USB-Kabel kurz aus dem Rechner und verbinde es erneut, dann fährt die Festplatte wieder hoch. Hierzu muss der Schalter also nicht mehr betätigt werden. Daran sieht man, dass dieser Taster kein richtiger Ein-/Aus-Schalter ist, bzw. die Platte nicht komplett ausschaltet und vom Strom trennt.

Die Festplatte kann jedoch auch einfach über einen kurzen Druck auf den Taster wieder eingeschaltet werden. Ein kurzer Druck genügt, schon fährt die Platte wieder hoch und meldet sich im Explorer an.

Ist die Platte mit Rechner und Strom verbunden, dann schaltet sie sich automatisch ein, wenn der Rechner hochfährt. Das Laufwerk der Platte steht dann sofort im Windows Explorer bereit.

Umgekehrt gilt das gleiche. Fahre ich den Rechner herunter, dann schaltet sich auch die Festplatte mit aus.

Diese Funktionalität gefällt mir recht gut, denn so ist die externe Festplatte maximal flexibel. Sie kann also als Festplatte mit Dauerverbindung zum Rechner verwendet werden, da sich sich gemeinsam mit dem Rechner ein- und ausschaltet.

Dennoch kann die Platte durch den Taster hinten am Gehäuse auch manuell ein- und ausgeschaltet werden. So kann ich die Platte zum Beispiel nach getaner Datensicherung einfach per Knopfdruck ausschalten. Sollte ich die Platte dann später doch noch einmal benötigen, reicht ein kurzer Druck auf den Taster und die Platte ist wieder da.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es von meiner Seite aus für die Position und die Form dieses Tasters. Der Taster befindet sich nämlich hinten am Gehäuse direkt über dem USB-Anschluss, also an einer nicht wirklich gut zugänglichen Stelle. Darüber hinaus ist der Taster mit den Fingern auch nicht gut zu ertasten.

Vorne oder oben am Gehäuse angebracht und zusätzlich mit einer LED ausgestattet, hätte mir dieser Taster deutlich besser gefallen. Aber man kann meist nicht alles haben. Ich denke auch, dass nur die wenigsten Benutzer diesen Taster überhaupt benutzen werden.

Externe Festplatte von Rechner oder Strom trennen

Möchte man die Platte komplett ausschalten und somit verhindern, dass sie sich beim Starten des Rechners automatisch mit einschaltet, muss man den Stecker oder das USB-Kabel ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste verwenden. Das sollte klar sein.

Ich persönlich trenne die Platte nach erfolgreichem Backup immer gerne physisch vom Rechner, so dass mit den Backups nichts mehr Unschönes passieren kann. Dazu ziehe ich dann einfach das USB-Kabel vom Rechner. Das geht bei mir deshalb so leicht von der Hand, da mir mein Rechner an der vorderen Leiste sehr gut zugängliche USB-Ports bietet.

Inbesondere dann, wenn man eine externe USB Festplatte ausschließlich zur Datensicherung nutzt, möchte man in der Regel nicht, dass die Platte die ganze Zeit läuft und dauerhaft mit dem Rechner verbunden ist. Denn wenn der Rechner nun mit einem Virus infiziert wäre, dann könnte sich in diesem Fall der Virus auch auf die Backups ausbreiten und diese somit wertlos machen.

Etwas anders sähe das natürlich aus, wenn man in der WD SmartWare Backup-Software die Sicherungsperiode auf Kontinuierlich stellen würde. Dann müsste das externe Speichermedium natürlich permanent zur Verfügung stehen, da in dieser Einstellung bei jeder Änderung sofort gesichert werden würde. Aus dem oben genannten Grund wäre mir bei einer solchen Art der Datensicherung allerdings etwas unwohl zu Mute. Deshalb bevorzuge ich eine andere Art der Datensicherung.

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  • Externe 3,5-Zoll-Festplatte mit 3 TB Speicherkapazität
  • Schneller Datentransfer mit USB 3.0
  • Kapazität: 3 TB

Geschwindigkeit

Ich bin mit der Geschwindigkeit der Western Digital Elements Desktop Festplatte außerordentlich zufrieden. Sofern sie an einem USB 3.0 Port betrieben wird, arbeitet die Platte sehr zügig und flott.

Für alle diejenigen, die es lieber mit Zahlen zu tun haben, habe ich aber auch etwas vorbereitet. Ich habe sowohl Lese- als auch Schreibgeschwindigkeit der Western Digital Elements Desktop Festplatte mittels des Windows System Assessment Tools ermittelt. Dieses Tool ist ein Bestandteil von Windows und kann mit dem Befehl „winsat“ innerhalb der Eingabeaufforderung aufgerufen werden.

Schreibgeschwindigkeit

Um die Schreibgeschwindigkeit dieser externen Festplatte zu ermitteln habe ich unter Windows 10 den folgenden Befehl verwendet:

winsat disk -seq -write -drive e
Der Buchstabe „e“ steht hierbei für den Laufwerksbuchstaben. Möchte man zum Beispiel die Schreibgeschwindigkeit seines c: Laufwerks bestimmen, so würde der Befehl dazu demnach winsat disk -seq -write -drive c lauten.

Western Digital Elements Desktop Festplatte Schreibgeschwindigkeit
Western Digital Elements Desktop Festplatte Schreibgeschwindigkeit

Hier sehen wir also das Ergebnis.  In diesem Test erreichte die Western Digital Elements Desktop Festplatte eine Schreibgeschwindigkeit von 146.22 MB/s. 

Lesegeschwindigkeit

Um die Lesegeschwindigkeit dieser externen Festplatte zu ermitteln, habe ich unter Windows 10 den folgenden Befehl verwendet:
winsat disk -seq -read -drive e

Western Digital Elements Desktop Festplatte Lesegeschwindigkeit
Western Digital Elements Desktop Festplatte Lesegeschwindigkeit

Auch hier haben wir natürlich ein Ergebnis.  In diesem Test erreichte die Western Digital Elements Desktop Festplatte eine Lesegeschwindigkeit von 120.10 MB/s. 

Zubehör

Western Digital Elements Desktop Festplatte Zubehör
Western Digital Elements Desktop Festplatte Zubehör

Als Zubehör lag meiner Western Digital Elements Desktop Festplatte ein Netzteil mit Kabel und ein USB-Kabel bei. Das USB-Kabel hat bei mir eine Länge von 126 cm (mit Steckern) und das Stromkabel hat eine Länge von 177 cm (Kabel bis zum Netzteil gemessen). Mehr benötigt man zum Betrieb der Festplatte auch nicht.

Backup Software

CloudDie Western Digital Elements Desktop Festplatte wird mit einer kostenlosen Testversion der Sicherungssoftware WD SmartWare Pro geliefert. Diese Backup Software kommt mit einer Dropbox Cloud Integration daher, so dass man damit seine Sicherungen nicht nur auf dem WD Elements-Laufwerk, sondern auch in der Dropbox Cloud speichern kann.

Beim Konfigurieren der Sicherungsperiode kann man dabei zwischen einer Kontinuierlichen Sicherung und einer geplanten Sicherung wählen. Wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Optionen?

Bei der kontinuierlichen Sicherung werden geänderte Dateien der lokalen Festplatte sofort auf dem Sicherungsmedium gesichert. Hierbei muss die externe Festplatte natürlich permanent mit dem Rechner verbunden sein und über Strom verfügen. Entscheidet man sich für diese Art der Sicherung, müssen keine weiteren Optionen mehr eingestellt werden.

Die geplante Sicherung bietet einige Optionen mehr. Hierbei muss man Zeitpunkt und Intervall der Sicherung einstellen. So könnte man dabei zum Beispiel einstellen, dass man einmal täglich zu einer bestimmten Uhrzeit die Datensicherung laufen lassen möchte. Natürlich sind auch andere Einstellungen wie Stündlich oder Monatlich möglich. So könnte man sich auch dafür entscheiden, die Sicherung zum Beispiel jeden Sonntag um 20 Uhr laufen zu lassen.

Ich persönlich nutze diese Backup Software jedoch nicht. Vor einigen Jahren habe ich auf der Suche nach einer passenden Backup Software das Tool Backup Service Home entdeckt. Diese Backup Software ist kostenlos und leistet mir seit dem zuverlässig seine Dienste. Auch bei meinem neuen Rechner nutze ich diese Sicherungssoftware weiterhin für meine Backups.

Die Eigenschaften der Western Digital Elements Desktop Festplatte im Überblick

  • Kompatibel mit USB 3.0 und USB 2.0
  • Hohe Datentransferraten
  • Leiser Betrieb
  • Flexibel einsetzbar
  • Zuverlässig
  • Plug-and-Play
  • Sehr einfache Bedienung
  • Für Windows NTFS formatiert
  • Fairer Preis
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Mein Fazit zur Western Digital Elements Desktop Festplatte

In meinem Test hat mich die Western Digital Elements Desktop externe Festplatte* sehr überzeugt. Diese externe Festplatte bietet mit ihren unterschiedlichen Modellen eine gut durchdachte Staffelung, so dass sich jeder Anwender für seine bevorzugte Größe entscheiden kann.

Die Festplatte ist sehr einfach in der Bedienung, zuverlässig, flexibel, leise und schnell.

Meiner Meinung nach ist die Western Digital Elements Desktop Festplatte ein sehr gut durchdachtes Produkt zu einem fairen Preis. Von meiner Seite aus gibt es also beide Daumen nach oben. Ich kann diese externe Festplatte empfehlen und würde sie mir jederzeit noch einmal kaufen.

PS:
Hat dich diese Festplatte noch nicht so richtig überzeugt? Möchtest du dir lieber noch andere externe Festplatten ansehen? Dann schau doch mal in unsere Auflistung der Externe Festplatte Bestseller bei Amazon.

Zur Produktrecherche vor dem Kauf sind diese Bestseller Listen meist recht interessant, da man so auf einen Blick erfährt, welche Modelle besonders häufig gekauft werden. Für weitere Informationen empfiehlt sich dann ein Blick in die jeweiligen Kundenrezensionen, wo man auch meist wertvolle Informationen erhält.

Über Marius 103 Artikel
Hallo, ich bin Marius und interessiere mich für Streaming Media Player, Streaming Boxen, Musik Streaming, Video Streaming (Serien und Filme) und alles was damit zu tun hat. Ich wünsche dir hier viel Spaß beim stöbern.

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